Zurück

In Tamale wollte ich eigentlich den STC nach Accra nehmen, bloss fuhr der leider zu spät, so dass ich mit Trotros nach Accra musste. In Tamale musste ich erst noch 4 1/2 Stunden warten, bevor das Trotro ueberhaupt abgefahren ist. In Kumasi dann um 4 Uhr morgens angekommen, gab es zumindest mitten in der Nacht noch Trotros nach Accra! Hier wieder um 9 Uhr in eins nach Ho und so

Rückreise

Nachdem wir mit der Fähre in Yeji angelegt hatten, kamen mir erst einmal Milena und Djenneba entgegen, die schon vor mir etwas gereist waren. Johannes und ich suchten uns dann noch ein Hotel mit ein paar anderen “Yovos” oder “Obruni”, wie sie hier genannt werden, die wir auf dem Schiff getroffen hatten. Vor zehn Jahren gab es hier auch mal fließendes Wasser, jetzt muss alles mit Trotros geholt werde –

VISA

I spent monday making a lot of phone calls. On tuesday we were supposed to get the VISA. The officers had said: ” 7 am sharp, but at 7:30 tehy were still in bed themselves. 🙂 Horace arrived at about 8:30 with the car of CdH, his wive Rogate, his son Jaques and a new irish volunteer who had been waiting in Ghana until the borders openend. Then he came

Ausreise

Über Nacht ist das Goetheinstitut in Lomé von Soldaten demoliert und angezündet worden – dementsprechend wurde es auch für Weiße gefährlich und wir mußten nach Ghana asureisen (was sich nach längerer Diskussion über Ghana oder Benin herrausstellte). Die deutsche Botschaft sollte ihr Pendant in Accra anrufen und dafür sorgen, dass wir an der Grenze Visa bekommen, wo es normalerweise nicht geht. Hat sie aber nicht! Der erste Grenzposten hatte kein

Rückzug

Seit einiger Zeit übernachten wir jetzt in Waisenhaus von Campagne des Hommes, das etwas außerhalb der Stadt liegt (ca. 6 Kilometer), Demonstrationen der Opposition wohl das Feuer der Soldaten auf sich ziehen würden. Demonstriert hat bisher nur die RPT (“Freudendemos”), aber nachts und mittlerweile auch tagsüber sind schon LKWs mit Soldaten in einigen Vierteln angerollt und haben die Menschen in ihren Häusern zusammengeschlagen. In einigen angrenzenden Dörfern auf der Straße

Erste Tote in Kpalimé

Einen Tag nach der Wahl ist die Polizei allgegenwärtig und schickt ungehalten alle Passanten auf der Straße nach Hause, da während der Nacht zwei Soldaten auf einem Seitenweg ermordet wurden. Die Opposition hat nachts versucht, einen Radiosender zu zerstören, da dort ein Parteiführer gesagt hatte: “Wer jung ist und nicht RPT wählt, ist verrückt” und auch zuvor Faure Gnassingbé bei dessen Wahlkampf herzlich empfangen hatte, aber das Militär hat eingegriffen

Wahlen

Nun also die Wahlen selbst. Es ist klar, dass die Opposition gewonnen hat, in Kpalimé mit ca. 80%. Die Offiziellen in der Präfektur haben sich erst geweigert, die Ergebnisse der einzelnen Wahlbüros zu unterschreiben, aber nach einigem Druck der Opposition haben sie letztendlich nachgegeben. Es ziehen viele Menschen der Opposition durch die Straßen und versuchen Fälschungen zu verhindern, aber auch um ihre Anspannung auszuleben. Alle Handynetze sind abgeschaltet und werden

Wahlkampf

Die Wahlen rücken näher und so geht auch der Wahlkampf in die heiße Phase. In Lomé demonstriert die Opposition mittlerweile massiv. Einmal ist sie auch mit Demonstranten der RPT aufeinander gestoßen, dabei gab es dann auch Tote und verletzte. Nach offiziellen Zahlen sind das 7, nach inoffiziellen (der Opposition) 23. Die Demonstrationszüge sind mittlerweile Militärgeschützt, damit so etwas möglichst verhindert wird. Es ist jetzt gar nicht mehr so unwahrscheinlich, dass

Sportturnier, Hühner und Wahlkampf

Ok, mal wieder eine ganze Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen! Das Fußballspiel ist mittlerweile zuende. Hier nochmal eine Übersicht der Spieltage: 1.Spieltag Der erste Tag in Kpimé verlief ganz gut. Wir hatten viel Publikum, aber leider fing es abends an zu regnen, so dass wir die Filmvorführung für den Abend abblasen mußten. Kpimé – Kpalimé FC: 1:0 2.Spieltag In Yoh war das Interesse weniger, aber wir hatten trotzdem Erfolg

DED, Käse und belgische Advokaten

Gestern war ich bei einem Freund aus dem Volleyballteam zu Hause. Er ist mit Hausmeister bzw. Wächter bei einem Belgier. Dieser ist Anwalt im Ruhestand und lebt jedes Jahr ca 3 Monate hier. Es hat vorher auch schon für “Anwälte ohne Grenzen” gearbeitet und dabei Westafrika bereist. Er kam auch hier vorbei, hat sich in Land und Leute verliebt und lebt jetzt immer 3 Monate des Jahres hier. Er hilft