VISA

I spent monday making a lot of phone calls. On tuesday we were supposed to get the VISA.
The officers had said: ” 7 am sharp, but at 7:30 tehy were still in bed themselves. 🙂
Horace arrived at about 8:30 with the car of CdH, his wive Rogate, his son Jaques and a new irish
volunteer who had been waiting in Ghana until the borders openend. Then he came into the
bureau of CdH and was immideatly taken back across the border by Horace :).
Horace also brought his family because they started spying on oppositionals and taking them
out of their houses at night.
He also brought the car but still had to discuss about the road usage fee for about an hour,
since the officers wanted to be bribed with an additional 50%
We were 4 persons on the backseat (the Irish, two immigration officers and me) and were
officially overloaded, but since there were officials in uniform, the police could not do anything
about it :).

To get the VISA we first still had to exchange money, since they did not take any CFA.
But since the exchange course at the bank was too low, we went to the black market (accompanied by
an officer in uniform!) and traded the money there!

After we had solved the VISA question and liberated the officials woth a big bonus
we still bought a cellular card and looked for an accomodation for the volunteers in Ho.
The Irish had already taken his backs and taken off to maybe check in in another 6 or 7 weeks :).

So we went back to Hohoe and continued with a so called “Trotro” (Buschtaxi)
and the other volunteers to Ho and with some the next day to Accra.
Here everybody had to take care of his own flight and planning. You could change your flight
(if you did not have an e-ticket) to KLM since thy are ni an alliance with Air France.
I decided to still take a weeks holiday and now left on friday the 13th how I noticed later!

So the group spilt up one by one and I went with some to Kokrobite, a village at the beach
where they were supposed to have live music every saturday – but they didn’t, since one month every year
they don’t do any music arround accra due to a tradition! We also met some dutch that we had met in
Hohoe (at the waterfall lodge) before. They gave us an introduction to the place :).
Now Johannes and I are on a tour over the volta lake after two days and a fabulous pizza
in Kokrobite. It is so far the biggest lake created by man.

Ausreise

Über Nacht ist das Goetheinstitut in LomĂ© von Soldaten demoliert
und angezĂŒndet worden – dementsprechend wurde es auch fĂŒr Weiße gefĂ€hrlich
und wir mußten nach Ghana asureisen (was sich nach lĂ€ngerer Diskussion ĂŒber
Ghana oder Benin herrausstellte). Die deutsche Botschaft sollte ihr Pendant in Accra anrufen
und dafĂŒr sorgen, dass wir an der Grenze Visa bekommen, wo es normalerweise nicht geht.
Hat sie aber nicht!
Der erste Grenzposten hatte kein Telefon, konnte uns aber weiter in Landesinnere zum nÀchsten
begleiten, wo sie zwar ein Telefon, aber keine Vollmacht zum Visa-Austellen hatten. DafĂŒr
sollten wir nach Ho gehen, was aber nochmal 80km waren. Das wollten aber unsere Fahrer
nicht mehr mitmachen, von denen einer schon seinen Pastis an die Zollbeamten verloren hatte,
nachdem diese das versuchte Schmuggeln aufgedeckt hatten.
Der freundlich Beamte von der Immigration hat versucht fĂŒr uns ein Auto zu finden, hat aber
bis zum Abend in 5 verschiedenen Dörfern nichts Passendes gefunden. Also haben wir unsere
PĂ€sse bei den Zollbeamten gelassen und sind in unser Nachtquartier gefahren, ein Safarihotel
(“Waterfall Lodge”) unter der Leitung von Deutschen. Die Besitzerin kam sogar aus NeumĂŒnster
und ihre Oma wohnt in der selben Straße wie ich :).
Am nÀchsten Morgen wollte wir dann noch Ho, aber kurz nachdem wir eine Stunde den Bus gesucht
zwei Stunden lang aufgeladen hatten, kamen zwei Beamte der Einwanderungsbehörde
und berichteten von einer weiteren FlĂŒchtlingsgruppe von 850 Togoern, wofĂŒr
alle Beamten gebraucht wurden, so dass uns keiner begleiten konnte und wir folglich den Ort nicht
verlassen durften. Es war ein Samstag Morgen, Sonntag war frei, Montag 1.Main, also ein Feiertag,
deshalb mussten wir bis Dienstag warten – solange sollten wir also illegale Einwanderer sein :).
Im Laufe des Tages wurde noch die amerikanische Botschaft auseinander genommen. Horace fuhr
ach KpalimĂ© zurĂŒck. Den Abend haben wir dann in einer anderen Herberge verbracht.
TagsĂŒber sollten wir immer noch in der “Waterfall Lodge” bleiben, nachts dann dort
ĂŒbernachten.
Vorher war ich mit der Besitzerin beim Dorfchef, um uns offiziell anzukĂŒndigen und fĂŒr den
nĂ€chsten Tag zu fragen, ob wir kostenlos den grĂ¶ĂŸten Wasserfall Ghanas (300m hoch)
besuchen könnten, der direkt nebenan lag, aber normalerweise Eintritt kostet – was fĂŒr eine Touriflucht!
Wir sollten uns dann nocham nĂ€chsten Morgen beim Ältestenrat vorstellen (ca. 20 – 30 Leute).
Dort sollte ich dann fĂŒr die Gruppe sprechen und unsere Lage ein wenig erklĂ€ren.
Am Ende gab es den obligatorischen Alkohol!
Der Wasserfall war entspannend und erfrischend. Als wir ankamen, schwirrten jede Menge FledermÀuse
ĂŒber unseren Köpfen – es wurden noch mehr, als jemand auf sie schoß, und auch eine erlegt hat.
Die verkauft er dann spÀter auf dem Markt! Ansonsten war es aber eher ruhig.
WĂ€hrend wir da waren, kamen anscheinend noch 10 Soldaten und haben nach uns
gesucht, aber wir waren gerade nicht da :).
Abends war noch eine Delelgation des Dorfes mit Gastgeschenken da: eine Kiste mit Cola und GetrÀnken,
einen Korb Bananen, einen Korb Orangen und einen mit KokosnĂŒssen! Uns wurde gesagt, dass
beide Parteien normalerweise Palmwein mitbringen und ihn dann gemeinsam austrinken,
aber so hatten sie ihre Geschenke und wir unseren Palmwein, den sie uns natĂŒrlich austrinken
ließen. Die menschliche WĂ€rme und GĂŒte dieser Menschen ist einfach
unbeschreiblich! Sie sahen in uns auch die Möglichkeit, ihre guten Verbindungen zu Deutschland
wieder auzunehmen, da diese hier die ersten Koloknialherren waren und in guter Erinnerung
geblieben sind.

RĂŒckzug

Seit einiger Zeit ĂŒbernachten wir jetzt in Waisenhaus von Campagne des Hommes, das etwas
außerhalb der Stadt liegt (ca. 6 Kilometer), Demonstrationen der Opposition wohl das Feuer der Soldaten
auf sich ziehen wĂŒrden. Demonstriert hat bisher nur die RPT (“Freudendemos”),
aber nachts und mittlerweile auch tagsĂŒber sind schon LKWs mit Soldaten in einigen
Vierteln angerollt und haben die Menschen in ihren HĂ€usern zusammengeschlagen.
In einigen angrenzenden Dörfern auf der Straße nach AtakpamĂ© bringt
die Bevölkerung auch schon hinterrĂŒcks Soldaten um und bleibt nicht ruhig.
Einige Afrikaner sind auch schon ĂŒber die grĂŒne Grenze nach Ghana geflohen.
Die Opposition hat mittlerweile die Bekanntgabe der richtigen Wahlergebnisse gefordert, sonst
wollen sie “nicht mehr ruhig bleiben”.
Bob Akitani hat ĂŒber BBC sich auch schon selbst als PrĂ€sidenten ausgerufen, wird
aber von den umliegenden LĂ€ndern nicht anerkannt.
Die Franzosen, Deutschen und Libanesen in Lomé wurden mittlerweile unter Polizeischutz in
gesicherte Gegenden gebracht, wo sie auch von MilitÀr bewacht werden. Auch in Lomé
gibt es jeden Tag ca. 10 – 20 Tote.

Erste Tote in Kpalimé

Einen Tag nach der Wahl ist die Polizei allgegenwÀrtig und schickt ungehalten alle Passanten
auf der Straße nach Hause, da wĂ€hrend der Nacht zwei Soldaten auf einem Seitenweg
ermordet wurden.
Die Opposition hat nachts versucht, einen Radiosender zu zerstören, da dort ein ParteifĂŒhrer
gesagt hatte: “Wer jung ist und nicht RPT wĂ€hlt, ist verrĂŒckt” und auch zuvor
Faure Gnassingbé bei dessen Wahlkampf herzlich empfangen hatte, aber das
MilitÀr hat eingegriffen und auf die Menschen geschossen. Die meisten Verletzungen waren
im Beinbereich, aber im stÀdtischen Krankenhaus wÀre der Arzt auch nicht gekommen,
wenn nicht auch einige Soldaten verletzt gewesen wÀren.
Vor der PrÀfektur sind auch einige Demonstranten ausgerastet und haben Steine auf die
Soldaten geworfen, woraufhin diese zurĂŒckgeschossen haben. Selbst heute morgen konnte
man noch verbrannte Reifen und SteintrĂŒmmer ĂŒberall auf der Straße sehen.
Mittlerweile funktioniert auch das Festnetz nicht mehr. Nur Anrufe aus dem Ausland kommen noch durch,
sonst sagen sie, dass die gewÀhlte Nummer nicht existiert.

Wahlen

Nun also die Wahlen selbst. Es ist klar, dass die Opposition gewonnen hat, in Kpalimé
mit ca. 80%. Die Offiziellen in der PrÀfektur haben sich erst geweigert, die Ergebnisse
der einzelnen WahlbĂŒros zu unterschreiben, aber nach einigem Druck der Opposition
haben sie letztendlich nachgegeben. Es ziehen viele Menschen der Opposition durch die
Straßen und versuchen FĂ€lschungen zu verhindern, aber auch um ihre Anspannung
auszuleben. Alle Handynetze sind abgeschaltet und werden dies wohl auch fĂŒr einige Zeit bleiben.

Wahlkampf

Die Wahlen rĂŒcken nĂ€her und so geht auch der Wahlkampf in die heiße Phase.
In Lomé demonstriert die Opposition mittlerweile massiv. Einmal ist sie auch mit Demonstranten
der RPT aufeinander gestoßen, dabei gab es dann auch Tote und verletzte. Nach offiziellen Zahlen
sind das 7, nach inoffiziellen (der Opposition) 23.
Die DemonstrationszĂŒge sind mittlerweile MilitĂ€rgeschĂŒtzt, damit so etwas möglichst verhindert wird.
Es ist jetzt gar nicht mehr so unwahrscheinlich, dass die Opposition gewinnt und sie hat
angekĂŒndigt, alles andere als einen Sieg als WahlfĂ€lschung anzusehen.
Nach der Wahl ist also von der verlierenden Seite mit Unruhen zu rechnen, die Frage ist bloß,
in welchem Ausmaße.
Die Grenzen werden routinemĂ€ĂŸig ab dem 22. April geschlossen und nach der Wahl, also
wahrscheinlich am 26. April wieder geöffnet.

Sportturnier, HĂŒhner und Wahlkampf

Ok, mal wieder eine ganze Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen!
Das Fußballspiel ist mittlerweile zuende. Hier nochmal eine Übersicht der Spieltage:

1.Spieltag

Der erste Tag in Kpimé verlief ganz gut. Wir hatten viel Publikum, aber leider fing es abends
an zu regnen, so dass wir die FilmvorfĂŒhrung fĂŒr den Abend abblasen mußten.
KpimĂ© – KpalimĂ© FC: 1:0

2.Spieltag

In Yoh war das Interesse weniger, aber wir hatten trotzdem Erfolg und so einige Menschen erreicht.
Die Nummer mit dem Holzpenis zum Kondomaufziehen kam gut an :).
Yoh – YokelĂ©: 0:1

3.Spieltag

In Kpodzi lief mitten im Spiel ein aufgeregtes Huhn ĂŒber das Spielfeld, aber die VorfĂŒhrung unter
den BĂ€umen des Dorfplatzes verlief ruhig und interessiert.
Kpodzi – GbalavĂ©: 2:0

4.Spieltag

Da wir auch ein Team der Stadt Kpalimé mit dabei hatten, spielten wir dieses Spiel
im Stadion von Kpalimé. Bei einer Schiedsrichterentscheidung gab es einen Tumult,
der aber wieder unter Kontrolle gebracht wurde. Der plötzlich auftretende Ziegenbock
ist auch wieder von alleine verschwunden :).
KpalimĂ© FC – KpimĂ©: 1:1

5.Spieltag

In YokelĂ© hatten wird die grĂ¶ĂŸte Zuschauerschar mit 600 – 700 Personen.
Auch am Abend waren dann noch ca. 400 Interessierte da.
YokelĂ© – Yoh: 0:2

6.Spieltag

Eigentlich sollte Gbalavé Kpodzi empfangen, aber sie hatten keinen einzigen Quadratmeter
des Spielfeldes gemÀht und vorgeschlagen, in einem Nachbardorf zu spielen. Eigentlich
hĂ€tten wir sie den Regeln nach disqualifizieren mĂŒssen, aber da unser Ziel die
Sensibilisation und nicht der Fußball war, haben wir es nochmal versucht. In dem Nachbardorf
hatte aber keiner nachgefragt und fĂŒr eine positive Entscheidung blieb nicht genug Zeit. Zudem
hatte GbalavĂ© als einziges noch nicht TeilnehmergebĂŒhr bezahlt.
Wir haben schließlich ausgeschlossen, da uns keine Andere Wahl blieb und sie KEINE EINZIGE ANSTRENGUNG
unternommen hatten – schade eigentlich! Den Abend haben wir aber noch genutzt, um in KpimĂ©
die FilmvorfĂŒhrung nachzuholen. Der Regen kam diesmal auch, aber erst am Ende, als wir alles wichtige
erledigt hatten.
=>Gewinn durch Disqualifizierung:
GbalavĂ© – Kpodzi: 0:3

Finale:

Das Finale war wieder im Stadion von Kpalimé. Trotz einigen Chaotischen Phasen verlief
es gut. Nach dem Empfang hinterher bin ich einfach ins Bett gefallen 🙂 An Zuschauern hatten
wir insgesamt so ca. 2000 🙂 Zwischendurch hatten wir auch 2 Interviews im Radio, meist morgens
um 8 Uhr fĂŒr eine halbe Stunde. War schon interessant, vor 45.000 Menschen zu sprechen 🙂

Links zum Turnier:
erster Spieltag
zweiter Spieltag
dritter Spieltag
vierter Spieltag
fĂŒnfter Spieltag
sechster Spieltag
Finale
Andere (Interview im Radio, 2x)

Heute war anscheinend auch Faure GnassingbĂ© fĂŒr seinen Wahlkampf in KpalimĂ©. Es gab auch eine heftige SchlĂ€gerei
von Soldaten und Protestanten, aber da er wieder weg ist, wird es sich wohl wieder beruhigen.

DED, KĂ€se und belgische Advokaten

Gestern war ich bei einem Freund aus dem Volleyballteam zu Hause. Er ist mit Hausmeister bzw.
WĂ€chter bei einem Belgier. Dieser ist Anwalt im Ruhestand und lebt jedes Jahr ca 3 Monate hier.
Es hat vorher auch schon fĂŒr “AnwĂ€lte ohne Grenzen” gearbeitet und dabei Westafrika bereist.
Er kam auch hier vorbei, hat sich in Land und Leute verliebt und lebt jetzt immer 3 Monate des Jahres hier.
Er hilft auch der Bevökerung: Die Schulkinder können abends im Haus fĂŒr die Schule lernen,
weil das Haus eines der wenigen der Nachbarschaft mit Stromanschluss ist – sie kommen teilweise auch um 2 Uhr morgens!
Sie kommen auch oft zum Fernsehen (Satellit) und mittlerweile hat er auch einen Schul- und Lernbereich neben seinem Haus gebaut.
Die Nachbarschaft weiss, dass wenn etwas fehlt, er das Haus fĂŒr sie schliessen wird, also wird auch nichts
geklaut! FĂŒr die Nachbarschaft ist er auch dabei ein Gesundheitszentrum zu finanzieren und die benötigten
Sachen als Spenden herunter zu holen.
Ich habe mich also viel mit dem Belgier unterhalten und dort auch Mittag gegessen. Es gab Salat mit WĂŒrstchen!
Hinterher dann noch ein bisschen fern geguckt: Cartoon Network auf Französisch, aber als dann
auch Derrick auf franz kam, musste ich leider wieder los :). – Es war ein interessanter Nachmittag!

Heute habe ich dann einer Dame vom “Deutschen Entwicklungsdienst” (DED)
dabei geholfen einige Dokumente auf Deutsch zu ĂŒbersetzen (sie ist Belgierin). Sie ist mit einem
Togoer verheiratet und hat auch schon in Benin und im Norden Togos gearbeitet. Als wir ankamen,
war sie noch beim FrĂŒhstĂŒck und am Ende hat sie mir 4 StĂŒcken KĂ€se geschenkt!
So was bekommt man hier echt nicht oft.
Das Geld fĂŒr das Fußballprojekt ist auch heute angekommen – erst einmal 1.600 € –
und wurde gleich gezÀhlt,
zum Teil auf die Bank eingezahlt und zusammen mit den bereits getÀtigten EinkÀufen in Lomé
registriert (den letzten Teil durfte als Kassenwart ich dann machen:) ).

Arbeitssitzungen und Wahlkampf

Mittlerweile hat sich das politische Klima doch ein bisschen abgekĂŒhlt, da erst einmal
die Wahlen am 24. April anstehen, aber ab 8. April geht der Wahlkampf los, mal sehen. Zumindest
in Lomé, aber auch im Norden des Landes gab es bisher dabei immer Tote.
Ein Mitglied der unabhÀngigen Wahlkomission hat mir gestern auch gesagt, dass die
RPT bisher immer Mitglieder der Kommission ausgetauscht hat, damit sie mehr Stimmen bekommen.
Das Sportprojekt ist jetzt in vollem Gange. Heute hatten wir eine Sitzung mit den Verantwortlichen
der Dörfer (nur 4 von 6 waren reprĂ€sentiert). Jetzt mĂŒssen wir noch sehen,
ob wir die zwei anderen Dörfer ausschliessen, da es zu spÀt wÀre, neue aufzunehmen,
wir aber auch nicht mehr auf die anderen warten können.

Arbeitsmaschine und ein erfrischender Regen

Mittlerweile laufen die Vorbereitungen fĂŒr das Sportprojekt zur AufklĂ€rung
ĂŒber AIDS in vollem Gange. Mit Bruno (einem Kollegen) bin ich schon in die verschiedenen
Dörfer gefahren, um zu sehen, ob es Fußballteams gibt. DafĂŒr sind wir mit
einem 125 Crossmotorrad in 3 Tagen ĂŒber 100 Kilometer gefahren, die letzten sechs
Donnerstag Abend durch strömenden Regen. 🙂 Wir wollten einfach nicht lĂ€nger in dem
Dorf warten! Als wir aber noch am Anfang mit den verantwortlichen des Dorfes geredet haben, hat
mir ein Junge die ganze Zeit Bonbons zugesteckt – sonst ist es doch immer anders herum … 🙂
Wir konnten nachher auch nicht direkt gehen, weil Brunos Tante in dem Dorf wohnte und ihn
nicht gehen lassen wollte, bevor er nicht Abendbrot gegessen hat :).
Das Projekt macht Spaß und man merkt, dass
sich etwas tut. Leider war das Motorrad heute wieder kaputt, da es leider schon etwas Àlter ist,
aber wir werden das schon hinbekommen, in Afrika ist Improvisieren Standard :).
Wegen Festesco scheint es sich ĂŒbrigens zu bessern! Mit den Neuwahlen kommt auf jeden
Fall der Bildungsminister weg, da er auch so schon nach Ansichten der Regierung massig Mist gebaut
hat. – Das heißt, der Weg ist wieder frei!
Falls jemand noch Spenden will (wir suchen noch dringend, damit wir nach dem Turnier auch
in die Dörfer gehen können und damit etwas nachhaltiges schaffen können), das
Spendenkonto ist das : “Conzelmann-Spendenkonto “Togo”, Kontonummer 619 414 030
bei der Volksbank Plochingen, BLZ 611 913 10