Teambuilding Projektteam

Bei der Arbeit komme ich nun auch langsam rein, es gibt auch immer Traditionen, dass einer Käsegebäck holen geht nachmittags, richtig nett.
Nach der Arbeit gab es dann wieder ein Teambuilding vom Projektteam, wo ich eingeladen war … das ging so 10 Uhr los und ging bis 2 Uhr – Fotos im Fotobereich ;). So lernte man wieder nette Leute kennen, allerdings ging das auch nur, weil ich vorher schon mal 2 Stunden vorgeschlafen hatte :P. Der Herr mit der Deutschlandflagge ist dabei übrigens Foka, der mich mit den Praktikum zusammengebracht hat (gematched) und die dunklere Dame ist Sara, mit der ich vor meiner Ankunft schon mehr Kontakt hatte – mit beiden jeweils so ca. 30 Stunden … ^^. Wirklich nette Leute… die anderen den Abend aber auch :D.

Der Flug …

So, mittlerweile bin ich angekommen, seit 26 Stunden auf den Beinen, unter netten Leuten (um im Moment ca. 7 Laptops ;)), habe schon den Facitanz geübt, Bier getrunken und nachher kommt noch der Pool, aber vielleicht erst mal zur Reise für die, die es noch interessiert :).

Um kurz nach Mitternacht ging es ins Bett, ca. 3 Uhr wieder hoch, um den Bus zu bekommen.
Um 5.30 Uhr war ich dann am Flughafen und fing an einzuchecken. EIN RIESENDICKES DANKE KEN, DASS DU UM 5.30 UHR DA WARST UND AUCH MEINE UMPACKORGIEN ERTRAGEN HAST (der Koffer hatte auf einmal 40 Kilo, der Rucksack 16 ^^). ABER BRING DICH MIT DER WÄSCHELEINE NICHT UM! 😛

Die kurze Version: Ich bin gut angekommen, habe noch ein paar interessante Leute auf dem Weg getroffen. Nun vielleicht die lange :).

Fangen wir mit den interessanten Leuten an:
Von Hamburg nach Paris saß einer neben mir, der wegen kaputtem Auto nicht liegenbleiben wollte und den Flug gebucht hat, dann aber wegen einer Ölspur auf der Autobahn zu Fuß die Autobahn längsgelaufen ist, bis ihn ein Feuerwehreinsatzwagen mitgenommen hat. – Er war 20 Minuten vor dem Ende des Eincheckens da…

Nach Sao Paulo hatte ich dann erst jemanden neben mir, da der Flug aber nicht voll belegt war, hatte ich 2 Sitze
und habe ca. so gepennt:
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Also nicht wirklich viel, nachdem ich auch nur 3 Stunden vorher Schlaf hatte, aber der Ausblick war richtig schön nachher auf Brasilien, im Norden eher grün, nach Süden langsam gebirgiger und Sao Paulo dann leicht verstreut, aber eine riesen Stadt!

Gelandet musste ich dann meinen Bus suchen und fragte einen, der aber dann nur französisch sprach, weil er seit 3 Jahren in Belgien lebte, aber Brasilianer war. Ich habe den ganzen Tag nur Französisch gesprochen (war mit Air France unterwegs) – auf dem Weg nach Brasilien ^^. Der hat den nächsten angesprochen, der dann aus Ribeirao Preto (wo ich nachher hinkomme, aber die Konferenz ist woanders) kam und mich nachher zum nächsten Busschalter gebracht hat. Weil ich noch organisieren musste, dass mich jemand abholt, habe ich dann noch ein Mutter gefragt – Baby in der einen Hand, Handy in der anderen, Nuckelflasche im Mund und versuchte gerade mit 2 Fingern eine Karte ins Telefon zu schieben. Als ich ihr was abgenommen hatte, konnte sie mir dann auch helfen, mich zumindest zur Information bringen, wo ich Telefonkarten bekommen habe, auch wenn wir beide nur ca. 40% voneinander verstanden haben :). Sie war halt einfach ein bisschen zu schnell. Dann musste mir für die richtige Vorwahl auch noch ein älterer lustiger Mann helfen, der sich als Grieche heraustellte …

Auf der 2. Busfahrt von Sao Paulo zu der Konferenz, wo ich jetzt bin, stand dann sogar noch ein Polizist mit geladener Waffe neben dem Bus, man durfte kein Handgepäck mitnehmen und der Fahrer war in seiner eigenen Kabine. Beim Busbahnhof wurde er dann auch 3x beim Rein- und 3x beim Rausfahren kontrolliert … von wegen Deutsche sind penibel!

Auf der Fahrt sah ich dann noch Mädels als Tankstellenbedienungen mit Servierten, äh, sorry, Krawatten, 2 liegengeblieben Autos und bin natürlich in 2 Staus geraten, bzw. der Verkehr war sehr zähflüssig. Auf den ersten Eindruck (ohne dass ich ausgestiegen bin) eine Mischung aus Togo und Texas – Klimaanlage und ärmere Leute direkt nebeneinander, grillen auf der Straße und 4 spurige Autobahnen, bei denen dann auf einmal ein Schild steht “in 200 Metern kreuzen Fußgänger”.

Dann wurde ich doch noch von der Busstation abgeholt und habe auf der Konferenz gleich mal mitgetanzt (Choreographie geübt) und Bier getrunken und sitze nun hier. 🙂
Ich hoffe, dass reicht euch erst mal als der erste Eindruck. Ich schreibe dann noch mehr, wenn mir wieder mehr einfällt – es sind halt immer viele Eindrücke auf einmal :).

Portugiesisch verstehe ich je nach Situation zwischen 5 und 95% Prozent :).

Bis zum nächsten Mal,
Euer Felix

der erste Arbeitstag …

Arbeitstag:

Morgens um 7:45 Uhr aufstehen, um um 8.30 Uhr auf der Matte zu stehen, nach 6 Stunden Schlaf nach so einem Wochende … so gings erst mal los. Nachdem ich dann um 8.20 Uhr auf der Straße unten stand und gewartet habe, dass Foka (der zuständige in Aiesec hier für den Austauschbereich) vorbei kommt, kam Ashley, mein Mitbewohner runter, weil Foka angerufen hat, dass die Firma noch nicht auf hat und er 40 Minuten später kommt. Also wieder ins Bett, mit Hemd und Hose (langer Jeans, weil auf der Arbeit), die sich dann über den Tag doch bemerkbar gemacht haben, bei 37 Grad. Im Büro war es minimal kühler, aber es ging irgendwie.

Auf jeden Fall sind es nette Leute und ein 60jähriger mit richtig trockenem Humor, hat auch schon alle für heute Abend zum Biertrinken bei sich eingeladen, aber ich muss halt noch Schlaf nachholen und morgen wieder hin … :P.
Ein erstes Problem zum dran arbeiten gab es auch schon von meiner Chefin. Die sieht auch gar nicht so schlecht aus :P.
Das war für eine Immobiliensoftware.

Der Landen sind ca. 7 Leute bei uns auf 20 Quadratmetern, und dann direkt hinten im Büro noch das Büro von einer anderen Firma, mit der wir uns anscheinend öfters Arbeiten teilen oder gegenseitig aushelfen. Mein Monitor ist ungefähr 15 Zoll groß, aber mal gucken, wie sich das entwickelt.

Als dann Foka zum Mittag vorbei gekommen ist, weil er nur ein Stockwerk über mir arbeitet und er seinen Boss mitgebracht hat, merkte ich dann, dass er im Immobilienbereich arbeitet und so hatten sein Boss und meine Chefin dann beim Essen was zu erzählen. Foka und ich auch :). Von der Konferenz sind doch immer noch einige Eindrücke, Motivationen und Inspirationen geblieben, die wir diskutiert haben…
Nach 9 Stunden am ersten Tag bin ich nun zu Hause, gehe gleich nochmal einkaufen, mein Wohnkollege (der hier im Aiesec Lokalkommittee, kurz LC, für die Finanzen zuständig ist) hat Abenduni, also habe ich mir gerade jemand anderen zum Einkaufen und Abendbrot essen organisiert :).
Danach dann mal ins Bett, Schlaf nachholen und demnächst mehr :).

Lieben Gruß,
Felix

erwartete Ankunft … :D

Mittlerweile packt einen dann doch das Fieber, auch wenn man vielen Leuten für lange Zeit auf Wiedersehen sagen muss ? dass passiert heute Abend noch auf einer Party. Wenn ich dann in Brasilien ankomme, geht es direkt weiter auf eine Konferenz von Aiesec, wo ich auch bei einigen Einheiten mithelfen werde ? das ganze findet in einem Hotel statt, der Pool ist 24 Stunden am Tag offen, es gibt Wassersportwettbewerbe, eine Party zum Thema Hawaii und eine Gender-Switchparty 🙂

Jägermeister haben die auch schon bestellt und so ca. 10 Leute erwarten mich schon persönlich ? das macht einem das Ankommen doch gleich noch einfacher und die Vorfreude größer :). Mein Visum und sämtliche notwendigen Dokumente habe ich seit gestern nun endlich auch! Hat auch lange genug gedauert …

Einen Eindruck davon, wie die Konferenz wird, könnt ihr euch auch schon mal hier machen:
http://www.youtube.com/watch?v=Ks:C0KFy20FcA und

auf der Webseite des Hotels:

www.atlantidaparkhotel.com.br