Pommes und Gabun

pommes
Gestern Abend gab es mal wieder Feuer, aber eins zum dran lagern und fritieren :).
Wir wollte für den Großteil der Freiwilligen Pommes machen und für einige noch
ein Hühnchen, dass Johannes, der Bruder von Constantin geschlachtet hatte (er hat
eine emotionale Beziehung dazu aufgebaut – als Medizinstudent, hoffe es gibt keine Spätschäden 🙂 )
Die meisten Freiwilligen sind dann aber schon um Mitternacht wieder gegangen, also haben
Michael, Daniel und ich noch den Rest der Pommes fritiert (richtig knusprig, wie in Deutschland)
und gegessen. Nach ca. 6 Stunden mit Fritieren und Essen hatten wir dann genug und sind auch
schlafen gegangen – 4 Uhr morgens 🙂 – ich habe erst einmal genug Pommes für eine Weile!
Es war auch gleichzeitig der letzte Abend von Johannes, der zwar nur einige Wochen hier
war um mit Constantin in Ghana herumzureisen, aber doch schon irgendwie Teil der Gemeinschaft
wurde. Heute morgen haben wir dann erfahren, dass sein Flug gestrichen wurde, später wurde
aber klar, dass er einfach nur um 2 Stunden verschoben wurde.

Der Präsident ist mittlerweile in Gabun, weil er dorthin eingeladen wurde (als trotz
des Reiseverbots für Regierungsmitglieder). Der dortige Herrscher ist auch ein Diktator
und von der Reaktion der Afrikanischen Union auf diesen Zwischenfall hängt ab, wie
es in verschiedenen anderen afrikanischen Staaten weiter geht, da dort auch Söhne auf
die ” Erbfolge ” warten. Alles schaut auf die afrikanische Union, die bisher noch
nicht ganz so viele große Aufgaben hatte, sich hier beweisen muss und die Feuertaufe
durchlebt. Nach der Meinung vieler unterstützt Frankreich das Regime hier und hat dies
auch schon lange getan. Vielleicht hätten die auch noch einigen Einfluß, wenn sie
den denn geltend machen würden…

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