Aneho, Bonzen und Voodoo

Am Montag morgen sind wir dann losgefahren. Wir hatten natürlich mit unserem Bus
erst einmal eine Panne, aber nach ca. 45 Minuten lief das Ganze wieder. Wir mussten erst
Nach Lomé und von da aus noch 30 Kilometer weiter nach Aneho, aber insgesamt waren wir
6 Stunden unterwegs (bis Lomé – 107km entfernt – braucht man sonst nur 2 Stunden).
An dem Abend sind wir dann erst einmal an einem der schönsten Strände Togos baden
gegangen. Es war zwar rechts eine Phosphatpipeline und das Wasser vom Phosphatwaschen
wurde auch ins Meer gespült und links entlehrten sich die Menschen auf den Strand,
aber es war ein gutes Gefühl bei ca. 30 Grad Wassertemperatur und 3 Meter hohen Wellen
baden zu gehen. Fühlt sich irgendwie nicht richtig wie Weihnachten an.
Aneho ist hier so etwas wie die Bonzenregion Togos. Die eine Seite ist komplett mit
Luxusvillen gepflastert und da wir von einem Mitglied von Campagne eine Telefonnummer
von einem Haushälter hier bekommen hatten, haben wir für 1500 CFA pro Nacht
(2,5 €) im Gästezimmer einer der Villas übernachtet. Es gab ein BD,
Dusche mit Brause einen großen Garten und eine richtige Matratze! …einfach traumhaft!
Am Dienstag sind wir in der Stadt rumgelaufen (unter Anleitung des Haushälters) und haben die
älteste Kirche Togos sowie die Grenze zu Benin gesehen. Das Voodoofestival, das eigentlich
laut Reiseführer stattfinden sollte, war schon den vorherigen Dienstag gewesen.
Da müssen wir wohl am 10. Januar nach Benin, um uns dort dann gleich das Große
anzugucken. 😉
Am Mittwoch dann gleich wieder zurück mit Pizzastopp in Lomé und Visa abholen für
andere Freiwillige. Der Visabeamte war ziemlich mies drauf! Am Abend konnte man dann wieder gut
im Case entspannen :).

Heute ist dann Weihnachten und wir feiern hier bei Campagne eine Party bis in die
frühen Morgenstunden, also nichts mit Besinnlichkeit und Co. Das gibt es vielleicht
noch in den Familien am 25. – wir werden sehen.

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