Sprachkurse und Amerika

Gestern Abend wollte uns Claude, unser Gastvater, noch sprechen, er meinte, es sei nichts, weswegen wir Angst haben müssten, aber er würde uns nach dem Essen halt gerne noch einmal für fünf Minute sprechen.
Wir dachten, dass es vielleicht etwas mit Judith inoffizieller Abschiedsparty zu tun hatte, die wir den Abend vorher hier gefeiert hatten und wo durch Missverständnisse niemand unseren Gasteltern Bescheid gesagt hatte.
Nun sagte er uns aber, dass er nach Amerika gehen würde, und zwar für mehr als ein Jahr, was ich schon als Auswandern interpretiere. Seine Verlobte, die bisher immer bei uns wie eine Gastmutter war, geht auch mit, und es zieht ein Freund der Familie ein,
den ich zwar kenne, und der auch ein Mitabeiter von Campagne ist (George) von dem aber meine Mitbewohnerinnen bis gestern noch nicht einmal den Namen kannten.
Fliegen würde er nächsten Samstag, aber ab dem nächsten Tag sei er schon in Lomé, um seiner Familie noch tschüß zu sagen.
Es war dann doch schon ein ziemlicher Schock! Die neue Gastmutter ist leider auch nicht so locker drauf wie die bisherige, sei benimmmt sich in meinen Augen eher wie ein Dienstmädchen uns gegenüber, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass sie jünger ist als ich.

Bei den Sprachkursen steige ich nun anscheinend doch wieder ein, da es zwei gibt, die wechseln, der 60 jährige gehöhrt nun doch dazu. So sind es nun 3 Leute in meinem Kurs, zwei Schülerinnen und ein 60 jähriger – es wird schon ein leichter Spagat, weil der ältere gut die Grammatik kann, aber nicht viele Vokabeln, die Schülerinnen umgekehrt!
Zum Glück sind es nur 3 insgesamt!

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