27.07.04

Mittlerweile bin ich 2 volle Tage hier, habe mich einigermassen mit der Tastatur auseinandergesetzt und fange morgen auf dem Feld an zu arbeiten um einfach mal reinzuschauen, wie es da aussieht.

Der Ewéunterricht ist lustig; wir machen ihn zu dritt und fragen immer Sachen, die noch gar nicht dran sind. Die ganze Zeit über hört man von draussen Trommeln oder Reggae, was eher ein bisschen entspannt und nicht wirklich nervt. Unser Lehrer ist auch ziemlich witzig drauf und wir sagen ihm dann immer was die Sachen auf Deutsch bedeuten.

Mosquitos sind schon eine Plage, aber sie sind meist nur in der Dämmerung aktiv und dann muss man sich ein bisschen einschmieren, aber halt nicht den ganzen Tag. Autan wirkt auch gegen afrikanische “Mücken”.

Man hat hier immer viel Zeit und kann immer mal in die Stadt gehen und sich auf dem Markt umgucken. Eine 0,6 Cola kostet hier 350 CFA, also ca. 40 Cent, Wodka kostet 75 CFA pro Liter 🙂 keine Angst, ich nutze das schon nicht aus.

Es ist nicht wirklich ein Problem ohne Decke zu schlafen, eher angenehmer, deswegen mache ich es einfach 😉 ist nur Umgewöhnungssache. Das Bett ist nur zu kurz, und ich stosse fast immer an beiden Seiten gegen das Mosquitonetz, deswegen muss ich immer Socken abends anziehen. 😉
Man kommt hier viel zum lesen und draussen läuft meistens Musik, Reggae oder Trommeln, aber ab und zu brauch man auch mal was anderes.

So Leute , mittlerweile bin ich in Togo und muss mich hier mit einer *zensiert*
Tastatur auseinandersetzen, aber das wird schon noch. Mein Projekt steht zwar
noch nicht fest, aber das kommt in zwei wochen, solange lernen wir dann noch
ewe, eine der Landesprachen, bei der ein Wort verschieden ausgesprochen
verschiedene Bedeutungen hat.
Gestern hatten wir noch eine
Party, weil zwei andere Austauschschuelerdemnächst abfliegen; für uns war es ein
netter Empfang.
Der Flug war lang, flog auch noch verspätet ab, war aber sonst interessant.
Wir hatten 4 Stunden Aufenthalt in Paris und mussten die Zeit totschlagen.
Wir sind hier ca. 10 Austauschschüler, von denen aber viele demnächst
gehen. Zur Zeit ist noch Regenzeit, das heisst, dass hier ca. von Mittags an es ca. für eine bis zwei Stunden regnet
, dann kommt wieder die Sonne zum Vorschein.
Es ist hier ein bisschen anders als gedacht: die Austauschjugendlichen essen nicht zusammen mit den anderen
und haben oft etwas anderes, am ersten Tag nachdem ich ankam gab es erst einmal Spaghetti ;).
Demnächst geht das Üben mit den Trommeln los und auch ein Workcamp für gehandicapte Kinder für 3 Wochen. Das wird sicher auch noch interessant.
Cola und 50Cent sowie deutsche Schlager gibt es hier auch, wahrscheinlich haben sie die billigen Restposten an Schlagern die in Deutschland keiner haben will hierher verschifft und jetzt kommen sie zusammen mit den Vengaboys im Radio.

Soviel für heute, demnächst mehr.
Felix

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