Republicas, Chopp und Schaumparties

… ok, wir waren also noch einkaufen und futtern in der Mall, aber dann hatte ich zu viel gekauft und sie hat mir noch die Sachen mit nach Hause tragen geholfen, wobei wir uns auf 500 Metern trotzdem fast verlaufen haben und uns auch noch die Tüte aufgerissen ist, was wir erst gemerkt haben, nachdem uns die Milch zum 3. Mal in Folge rausgefallen ist ^^. Weil die Nachbarschaft nachts wohl nicht so 100% sicher ist, habe ich sie noch rübergebracht und wir haben schon Fotos der Konferenz angeguckt. – Ich war wieder so gegen 2 Uhr im Bett ^^.

Den Tag über Arbeiten ging dann auch so leidlich, mit Schlafmangel halt, aber die Leute sind echt nett. Der 60 jährige mit dem trockenen Humor verzieht nie eine Miene und spricht immer sehr eloquent dabei, vor allem auch, wenn es um seinen Golfclub geht – der Typ ist einfach ein Unikat :D. Die anderen Mitarbeiter sind auch richtig nett. Die Damen der Belegschaft haben mir schon ihre Urlaubs- respektive Flitterwochenfotos (beide gerade mal ne Woche alt) gezeigt, damit ich Reiseziele für später habe :). Mit den Jungs bin ich schon Essen gegangen zum Mittag und wir haben uns unterhalten. Der eine wohnt einer Republica, wo er mich auch schon für Parties zu eingeladen hat, aber dazu später mehr… Eine “Happy Hour”, also Treffen nach der Arbeit zum Chopp trinken hatten wir auch schon. Chopp ist dabei nicht pasteurisiertes Bier, so dass es nicht so lange hält, aber es schmeckt leichter als deutsches Bier und ist bei der Wärme dann auch ein bisschen besser bekömmlich – nicht dass ich jetzt meinem Lieblingsflens abtrünnig werde, aber hier passt es halt besser her :P.

Um ca. 22 Uhr sind wir dann wieder abgezogen und ich nach Hause. Dort dann wieder die nächste Einladung zu ner Party, also mit 4 Mädels zur Medizinerparty als genau mein Mitbewohner gerade zur Tür reinkam – wir verpassen uns irgendwie immer, er mit Abenduni und ich arbeite tagsüber und dann die Parties … naja ^^.
Bei den Medizinern hatten sie wohl auch Transgenderparty, damit sie zeigen können, dass sie die Proportionen richtig kennen… allerdings stimmten die bei dem Bier nicht, da nach 2-3 Stunden alle 100 Kästen Bier alle waren, also als wir ankamen… die Schaumdusche lief allerdings noch ^^. Da es eher nach ruhigen Gesprächen aussah, sind wir noch in eine Republica weitergefahren. Republicas sind sowas wie WGs, allerdings eigentlich immer von Studenten und die größten haben auch öfters 15 Bewohner und auch Poolbillardtisch, Pool, und die größte hatte auch einen Hektar Wald dahinter, wo wir den Abend waren … keine Ahnung, ob sich da nur Besoffene drin verlieren, oder wozu der eigentlich gut ist… Die haben auf jeden Fall recycled! Das fand ich richtig anständig und die haben das auch durchgezogen. Mein Mitbewohner bringt Metal und Plastik sogar immer in die Uni, weil bei uns keine Container stehen!

Wir waren also in der größten Republica dann noch so bis ca. 2 Uhr morgens – wieder mal … :). 2 Tage später habe ich dann erfahren, dass mein Mitbewohner in der 2.größten Republica lebt – 7 Leute und noch 3 Plätze frei. Er plant mich auch auf seinen Parties schon fest mit ein… hat eigentlich noch Frau und Kind 400 Kilometer weiter weg und fährt da auch alle 2 Wochen das Wochenende hin. Über das Wochenende fahren meist viele zur ihren Eltern nach Hause, weil viele von weiter weg kommen. So ist dieses Wochenende von 8 Leuten, die ich kenne, nur eine hier in der Stadt…

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