Piracicaba – oder Europa?

So war ich denn dieses Wochenende in Piracicaba (der Name heißt so viel wie “wo die Leute bleiben”), mich ein bisschen entspannen, aber wie es schien auch wieder ein bisschen europäische Luft schnuppern! Ich bin endlich dazu gekommen der Einladung von Sara und Renata zu folgen und “ihre” Stadt zu sehen. Die Stadt an sich ist sehr hügelig, so dass ich mit meinem Schnupfen und zuer Nase öfters mal Druckprobleme hatte (in den Bussen zu den anderen Städten über Nacht habe ich mich wohl erkältet), aber es gab wie gesagt auch andere europäische Aspekte.
Die Stadt wurde von Europäern gegründet (wohl von Niederländern) und die Fabrik von damals ist auch heute noch gut erhalten und in ein Kulturzentrum umgewandelt. Ich fühlte mich echt zurückversetzt. War gut zum Entspannen :).

Genau wie der Lachs am Abend und die Wasserfälle (ich fühle mich echt wohler beim Wasser und in Ribeirão haben wir einfach nicht so viel).



Allerdings gab es in der (Agrikultur-)Uni auch Straßenschilder mit “max 22kmh, max 32kmh” – ist das typisch deutsch? 😛
Ich hatte das erste mal Feijoada, seit ich hier bin! Die typisch brasilianische Restespeise, genau wie Bortscht in der Ukraine, Ratatoullie in Frankreich oder Pizza in Italien. Ursprünglich waren da dann halt auch Schweineohren und co mit drin, aber diesmal war es sogar relativ fettfrei ;). Hat echt gut geschmeckt :D.

Hier habe ich auch die erste wirkliche Rock-/Metalkneipe in Brasilien gesehen. Den Abend haben sie Judas Priest und Helloween Cover gespielt, aber die Mädels waren leider zu müde zum gehen. Denn wohl beim nächsten Mal :)…

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Im Supermarkt fiel mir heute auf, wie langsam mal wieder die Kassierinnen sind. Jede Person wird so bedient, dass man 2 Großmütter mit 50 Teilen durchschleusen könnte, wenn sie bei Aldi sind. Zudem zahlt hier wirklich JEDER mit Karte (außer mir), so dass mit falscher Pineingabe das ganze noch mal länger dauert …

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